2. Weltkrieg

24.10.2006 23:32:39 Permalink

Der Zweite Weltkrieg begann am 1. September 1939 mit dem Angriff der Wehrmacht auf Polen und endete für Deutschland am 8. Mai 1945 mit der Unterzeichnung der Kapitulation. Im pazifischen Raum endete der Krieg am 6. August 1945. Nach dem Abwurf der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki kapitulierte Japan. Der Krieg wurde weltweit geführt und von den Achsenmächten Deutschland, Italien und Japan initiiert. Die Hauptgegner waren: Frankreich, Großbritanien, USA und Republik China. Doch auch andere Länder wurden durch den Eroberungskrieg der Achsenmächte besetzt. Von Seiten der Achsenmächte war der Krieg geprägt durch seine rassistischen Ideolgisierung, die zu zahlreichen Verbrechen gegen die Zivilibvevölkerung führte, besonders gegen die russische und polnische. Es starben im Laufe des Krieges mehr als 55 Millionen. Der Zweite Weltkrieg ist eng verbunden mit der Shoa, der Verfolgung und Vernichtung der jüdischen Bevölkerung.

Mehr informationen zu diesem Thema bei:
Deutsches Historisches Museum und Shoa.de


Weitere Infos : http://zeitzeugengeschichte.de


Videos

Soldat in Afrika (Lorenz Knorr)

Zuerst waren Lorenz Knorr in Afrika eingesetzt und er wurde vor die schwierige Frage gestellt, wenn Personen erschossen werden aufgrund der eigenen Sabotageaktion, wie verhält man sich dazu. Ein weiterer Aspekt war zu desertieren, was bei ihm aber nicht ging. Später kam er nach Russland und Polen und da war er als Funker eingesetzt und er war sehr weit hinter der Front und konnte so auch nicht desertieren. Weitere Infos...

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Verletzung und Ausbildung zum Funker (Lorenz Knorr)

Lorenz Knorr wurde vor das Militärgericht gestellt und kam daraufhin in das Strafbattallion nach Afrika. Dort wurde er als "Kanaonenfutter" eingesetzt und wurde dabei schwer verletzt in Athen wurde er operiert und ein Auge wurde ihm entfernt. Aufgrund dieser Vereltzung konnte er nicht mehr bei der Front eingesetzt werden und wurde daraufhin als Funker umgeschult. Dort kam er in Kontakt mit Generälen, die gegen Hitler waren. Weitere Infos...

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Musterung und einzug in die Wehrmacht (Lipej Kolenik)

Im März 1943 wurde Kolenik gemustert und im August wurde er eingezigen, zu diesen Zeitpunkten hatte er schon Kontakt zu den PartisanInnen. Er zog sich Erfrierungen zu und kam deswegen in ein Lazarett im Schwarzwald und danach nach Klagenfurt (Kärnten). Dort ging er auf Urlaub zu seiner Mutter und ging von dort direkt zu den PartisanInnen. Weitere Infos...

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Leben in Angst (Ana Zablatnik)

Das Leben war gezeichnet von einer ständigen Angst, Angst gefangen zu werden. Sie hoffte immer, dass es nicht sie treffenwird. Ein Bruder der Zeitzeugin ist 1942 in der Sowjetunion gefallen, 1943 wurde der zweite Bruder eingezogen, 1944 wurde Ana Zablatnik verhaftet, im Januar 1945 wurde der dritte Bruder eingezogen. Weitere Infos...

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Greueltaten der Wehrmacht (Ana Zablatnik)

Der Ehemann von Ana Zablatnik erzählte seiner Frau von den Greueltaten der Wehrmacht. So wurden russische Gefangene ohne Verpflegung über Tage in Zügen transportiert und aus der Not aßen sie die Leichen ihrer Mitgefangenen. Weitere Infos...

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Ihr späterer Ehemann dessertiert (Ana Zablatnik)

Ihr späterer Ehemann kam im Juli 1944 auf Urlaub nach Hause und er ging nicht wieder zurück, sondern hielt sich versteckt. Weitere Infos...

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Musterung und Wehrdienst (Erwin Schulz)

1941/42 wurde Erwin Schulz zum zweiten Mal gemustert, da es an der Ostfront inzwischen sehr hohe Verluste gab. Er und ein zweiter wurden als einzige der Musterungsgruppe in das schwäbische Heuberg geschickt. Dort erlebte er wie ein "Bibelforscher" (Zeuge Jehovas) ermordet wurde, weil er sich weigerte die Waffe zu benutzen. Weitere Infos...

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Batallion 999 (Erwin Schulz)

Die ehemaligen politischen Gefangenen waren für die Wehrmacht wehrunfähig und blieben in Deutschland, doch da an der Ostfront immer mehr starben, kam die Idee auf die ehemaligen Gefangenen in Himmelfahrtskommando zu schicken und sie wurden in der vordersten Front bei gefährlichen Situationen eingesetzt. Weitere Infos...

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Kindheit und Einmarsch in Polen (Stefania Tokarska-Kaszubowa)

Frau Tokarska-Kaszbowa berichtet wie sie ihre Kindheit verbrachte und wie die Deutschen in Poznan (Posen) im Westen Polens einmarschierten. (Polnisch - Deutsch)

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Einmarsch der Deutschen und die Umsiedlung in andere Wohnungen (Stefania Tokarska-Kaszubowa)

Nachdem die Deutschen sich in Poznan militärisch installierten, mussten viele Polen ihre Wohnungen verlassen, da die deutschen Besatzer die Wohnungen für ihre Beamten und Wehrmachtsangeöhirge brauchten. So musste die Familie von Stefania Tokarska-Kaszubowa ihre Wohnung im Zentrum von Poznan (Posen) verlassen und sie bekamen eine kleinere am Stadtrand zugewiesen. (Polnisch - Deutsch)

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Aufteilung Polens und Wohnungen (Stefania Tokarska-Kaszubowa)

Polen wurde in verschiedene Verwaltungsgebiete (die sogenannten Gaue) aufgeteilt. Weiterhin erzählt die Zeitzeugenin über die Umsiedlung der Polen. (Polnisch - Deutsch)

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Straßenbahnen in Poznan (Posen) (Stefania Tokarska-Kaszubowa)

Da ein Teil der Straßenbahnwaggons nur für die deutschen Besatzer und Bevölkerung reserviert war, waren die restlichen Waggons oft sehr überfüllt. (Polnisch - Deutsch)

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Hitlerjugend (Stefania Tokarska-Kaszubowa)

Die Zeitzeugin berichtet von einer Situation auf der Straße mit der Hitlerjugend. (Polnisch - Deutsch)

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Alltag (Stefania Tokarska-Kaszubowa)

Der Alltag von Frau Stefania Tokarska-Kaszubowa war geprägt durch die zwölfstündige Zwangsarbeit und durch das Familienleben. (Polnisch - Deutsch)

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Geheimes Lernen (Stefania Tokarska-Kaszubowa)

Durch den Einmarsch der Deutschen, war es der polnische Bevölkerung untersagt weiterhin die Schule zu besuchen. Aus diesem Grund bildeten sich kleine geheime Lerngruppen. Zwei Tanten der Zeitzeugin unterrichteten kleine Gruppen. (Polnisch - Deutsch)

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Lebensmittelversorgung (Stefania Tokarska-Kaszubowa)

Während des 2. Weltkriegs bekam die polnische Bevölkerung Lebensmittelkarten, die Rationen waren aber nur sehr knapp. Aus diesem Grund hatte sie oft Hunger. (Polnisch - Deutsch)

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Befreiung von Poznan (Posen) (Stefania Tokarska-Kaszubowa)

Am 23. Februar wurde Poznan (Posen) von der Roten Armee befreit. Die Zeitzeugin verlor bei der Schlacht um die Zitadelle ihre Schwester. Obwohl die Situation sehr schwierig war, wie schleche Lebensmittelversorgung war das kriegsende für sie eine Befreiung. (Polnisch - Deutsch)

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Einzug der Wehrmacht (Hendryk Chrushynski)

Ein paar Tage bevor die Wehrmacht in seinem Dorf einzog ist sein Vater gestorben. Die Beerdigung fand statt, als die Front kurz vor seinem Wohnort stand. Deutsche aus Riga haben die Ofenwerkstatt des Vaters gekauft und Chrushynski arbietete bis 1944 für 20 Mark die Woche für sie.

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Team: Birgit Marzinka : http://www.metaversa.de
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Behandlung durch die SS (Hendryk Chrushynski)

Als er als Ofenbauer arbeitete musste er bei einem SS-Soldaten arbeiten. Er verhielt sich ganz anders, als im KZ.

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Was änderte sich als der Krieg begann? (Barbara Ledermann - Rodbell))

Frau Ledermann-Rodbell berichtet wie sie den Krieg in Amsterdam erlebte.

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Team: Kamera, Ton & Interview: Jeanette Reisig; Schnitt: Stefan Koch
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Können Sie sich an den Moment der Kapitulation erinnern? (Barbara Ledermann - Rodbell))

Frau Ledermann-Rodbell erzählt, wie sie die Befreiung Hollands und die Kapitulation Deutschlands erlebte.

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Team: Kamera, Ton & Interview: Jeanette Reisig; Schnitt: Stefan Koch
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Familienschicksal (Pola Hinenberg)

Pola Hinenberg erzählt vom Schicksal ihrer Familie, die bei Ausbruch des Krieges durch den Einmarsch der Deutschen in Polen auseinander gerissen wurden. Ihr Vater, ein Bruder und ein ältere Schwester wurden nach Sibirien geschickt und überlebten dort. Sie und die meisten Frauen blieben im Heimatort und die meisten von ihnen wurden ermordet.

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Team: Marcus Scharrer
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Die erste Aussiedlung (Pola Hinenberg)

Die Zeitzeugin berichtet von ihrer ersten Aussiedlung im Jahre 1939. Ihre Mutter, ihre Schwester und sie mussten ihre Sachen packen und den Heimatort verlassen. Als sie bei klirrender Kälte im Nachbarort ankamen, wurden alle ihre Habseligkeiten verbrannt, so dass sie nichts mehr außer den Kleidern am Leib besaßen.

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Team: Marcus Scharrer
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Nach der Rückkehr (Pola Hinenberg)

Nach einer Weile kehrte Pola Hinenberg in ihre Heimatstadt zurück und versuchte sich wieder ein Leben aufzubauen. Von ihrem volksdeutschen Nachbarn wurde sie gut behandelt. Sie fand eine Unterkunft und auch ein kleines Auskommen durch das Lehren von Sprache. Bald wurden aber im Zuge der Vertreibungen durch die Deutschen immer mehr Familien in ihre Wohnung einquartiert.

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Team: Marcus Scharrer
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Die Okkupation der Niederlande (Peter Josef Snep)

Dieser Bericht handelt von der Okkupation der Niederlande und die damit verbundenen Lebensveränderungen im Alltag.

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Team: Sophie Kühne
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Ende des Krieges (Peter Josef Snep)

Das Ende des Krieges bekam Peter Josef Snep durch das Radio mit. Als er hörte, dass die Deutschen kapituliert haben, ist er auf die Straße gelaufen, um die Nachricht zu feiern. „Da bin ich auf die Straße gerannt und habe gerufen: Wir sind frei, wir sind frei, wir sind frei. Eine viertel Stunde später, waren alle Leute auf der Straße und haben das Volkslied gesungen. Das war sehr, sehr schön.“

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Team: Sophie Kühne
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Kindertransport (Dr. Inge Lammel)

Die jüdische Gemeinde Berlin ermöglichte für viele Juden die Flucht ins Exil. Für Kinder gab es die Möglichkeit mit einem Kindertransport nach England zu gelangen. Inge Lammel und ihre Schwester wurden von Lehrerinnen in Sheffield aufgenommen.

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Certificate of Registration (Dr. Inge Lammel)

Das passähnlichen Certificate of Registration hielt sämtliche Bewegungen, die die Exilantin Inge Lammel in England machte, fest.

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Einzug in die Wehrmacht (Dr. Karl-Heinz Rinne)

Dr. Karl-Heinz Rinne wurde 1941 zur Wehrmacht eingezogen. Dort wurde er einer Sanitär-Ersatz-Abteilung zugeteilt und musste zu einem großen Lazarett in Jüterborg. Danach wurde er noch einige Male versetzt und ausgebildet.

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Aufenthalt in der Sowjetuntion (Dr. Karl-Heinz Rinne)

1942 wurde Herr Dr. Karl-Heinz Rinne als Sanitäter nach Stalingrad geschickt, jedoch konnte er Stalingrad nicht mehr erreichen da die Zufahrtswege unpassierbar waren. Daraufhin meldete er sich freiwillig für einen Einsatz in Rovnow, wo er einem Alarmtrupp zugeordnet wurde. Mit diesem verbrachte er einen Winter in russischem Sumpfgebiet, wo das heutige Tschernobyl liegt.

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Alltag als Sanitäter (Dr. Karl-Heinz Rinne)

Als Sanitäter in der Sowjetunion erlebte Dr. Rinne vielerlei Dinge. Er berichtet über seinen harten Alltag.

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Sanitätsdienst in Athen (Dr. Karl-Heinz Rinne)

Dr. Karl Heinz Rinne berichtet wie er in Athen ankam, wo er ab 1941 fast zwei Jahre Sanitätsdienst leistete. Er beschreibt seinen Alltag und den Umgang mit den Malaria erkrankten.

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Aufgabe der Selbstständigkeit (Elli Rach)

Ein Kollege von ihrem Ehemann, der im Verkehrsministerium in der Logistik der Züge der Reichsbahn arbeitete, riet Frau Rach 1941 an, die Selbstständigkeit aufzugeben und in der Rüstungsindustrie zu arbeiten. Somit ließ sie die Schneiderei und begann bei dem Rüstungsbetrieb Askania, der Vorrichtungen für den Abwurf von Bomben in Flugzeugen herstellte. Weiterhin ist Askania bekannt durch die Forschung und Bau von Mittelstreckenraketen, die nach England geschossen wurden und London immer wieder bombardierten.

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Askania (Elli Rach)

Frau Rach arbeitete zwischen 1941 und 1945 bei Askania. Der rüstungsbetrieb stellte Flugzeugabwurfvorrichtungen für Bomben her. Weiterhin ist Askania bekannt für den Bau von Mittelstreckenraketen bekannt, die für den Bombenangriff auf London verwendet wurden.

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Zwangsarbeiter bei Askania (Elli Rach)

Um die Produktion aufrecht zu erhalten und als billige Arbeitskräfte, arbeiteten polnische und russische Zwangsarbeiter bei Askania. Der Kontakt zu ihnen war strengstens untersagt. Frau Rach arbeitete in der Verwaltung und gab den Frauen immer wieder etwas zu Essen.

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Tod des Ehemanns (Elli Rach)

Bei einer der größeren Bombenangriffen auf Berlin kam ihr Mann um. Die Frauen durften in den Bunker, die Männer erlebten den Bombenangriff im Splittergraben nahe des Bunkers. Herr Rach wurde von einer Bombe getroffen und ihr Haus wurde zerstört. Traumatisiert und "obdachlos" ging Frau Rach durch das zerstörte Berlin zu ihren Eltern, auf dem Weg traf sie noch die Schwiegermutter, die mit ihrer Mutter zusammen war. Sie durchquerte die halbe Stadt, um zu ihnen zu kommen.

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Schlafplatz (Elli Rach)

Nach dem ihr Haus zerstört wurde, suchte Frau Rach eine Möglichkeit zum Wohnen. Es wurden aber immer wieder die Häuser durch die Bombenangriffe zerstört, in denen sie vorübergehend wohnte.

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Versetzung nach Hirschberg (Elli Rach)

Nach dem Berlin immer stärker von den Bombenangriffen bedroht wurde und sie ihren Mann und Haus verlor, wurde sie nach Hirschberg ins Riesengebirge versetzt. Askania hatte dort einen Nebenstandort. Am 1. April 1944 kurz vor Ostern fing sie dort an und sie war bis zum 27. Dezember 1944 dort, bis sie nach Dresden versetzt wurde.

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Dresden (Elli Rach)

In Dresden arbeitete Frau Rach für den Rüstungsbetrieb Archimedes. Sie erlebte wie Dresden in der Nacht vom 13. auf 14. Februar 1945 angegriffen wurde. Nach dem Angriff verliesen wie andere die Stadt. Ein langer Flüchtlingsstrom war an der Elbe, in dem sie auch war.

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Weg nach München (Elli Rach)

Nach dem Frau Rach Dresden verließ, ging sie mit ihrer Gruppe von Askaniamitarbeiter weiter nach München. In Kisten transportierten sie wichtiges Material und Unterlagen von Askania. Sie hatten einen persönlichen Brief von Hitler, mit dem ihnen Transportmittel zur Verfügung gestellt wurden. Sie wurden auf dem Weg nach München immer bei den nächsten Ziel schon im Voraus angekündigt.

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Reichsbahn (Werner Bab)

Werner Bab beschreibt die Beteiligung der Reichsbahn an der Deportation der jüdischen Bevölkerung. Als Beispiel nennt er den Zusammenbruch der Versorgung der Soldaten in Stalingrad, wahrend europaweit die jüdische Bevölkerung deportiert wird. Weitere Infos...

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Vater und Lebensmittelkarten (Wladislav Nowavzyk)

Der Vater von Herrn Nowavzyk diente während des Ersten Weltkriegs für die Deutschen. Trotzdem war Herr Nowavzyk Zwangsarbeiter. Neben dem das sehr viele in Polen zur Zwangsarbeit verpflichtet wurden, bekamen sie weniger Lebensmittelmarken als die Deutschen.

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Vorstellung (Urszula Hoffmann)

Frau Hoffmann (85 zur Zeit des Interviews) stellt sich kurz vor.

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Die Umsiedlung (Urszula Hoffmann)

Am 20.12.1939 wird die Familie Hofmann von deutschen Okkupanten in verkommene Wohnungen umgesiedelt. Es entstanden Ängste um die Zukunft der Familie.

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Tätigkeit bei den Pfadfindern, die auch als Widerstand organisiert waren (Urszula Hoffmann)

Auch berichtet sie über die Schwierigkeit, in Kriegsjahren zu überleben. Sie berichtet, wie die Kommunikation untereinander und Hilfesysteme funktionierte, und wie dem so genannten „Franzosen“ geholfen wurde; und wie der sich revengierte.

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Die Umsiedlung (Urszula Hoffmann)

Am 20.12.1939 wird die Familie Hofmann von deutschen Okkupanten in verkommene Wohnungen umgesiedelt. Es entstanden Ängste um Zukunft der Familie.

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Das alltägliche Leben von Frau Hoffmann (Urszula Hoffmann)

Da sich die Situation in der Familie, wo Frau Hoffmann arbeitete veränderte, musste sie ganz neue Tätigkeiten übernehmen. Das hat zur Folge, dass Sie von ihrer Mutter kochen lernen musste. Des weiteren beschreibt Frau Hoffmann das alltägliche Leben.

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Das Leben in den Niederlanden (Hannah Elisabeth Pick-Goslar)

Hannah Elisabeth Pick-Goslar erzählt vom Alltag in den Niederlanden seit ihrer Ankunft 1933/1934. Zunächst hatte sie auch christliche Freunde, nach der Invasion der Deutschen durfte sie nur noch Kontakt zu Juden haben. Zunehmende Verbote erschwerten das Leben der Franks und Goslars.

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Die Besatzung der Niederlande - zunehmende Verfolgung der jüdischen Bevölkerung (Hannah Elisabeth Pick-Goslar)

1940 besetzten die Deutschen nach einem nur 5 Tage währenden Krieg die Niederlande. Die Verfolgung der jüdischen Bevölkerung und die Umsetzung der nationalsozialistischen Rassengesetze begann erst nach und nach, auch durch Widerstand seitens der niederländischen Bevölkerung. Hannah Pick Goslar beschreibt, wie sich das Leben und ihr Alltag in den Niederlanden veränderte. Bis Juni 1943 konnte die Familie Goslar zu Hause bleiben.

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Team: Anette Dietrich und Birgit Marzinka : http://www.metaversa.de
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Bombenangriffe auf Berlin und Kinderlandverschickung (Reinhart Crüger)

Herr Crüger kam 1943 wieder von der Kinderlandverschickung zurück nach Berlin und erlebte dort die schweren Bombenangriffe.

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Team: Emil Molt Schule 12. Klasse
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Luftangriff Bombe vor dem Haus (Dorit Ebert)

Bei einem der ersten größeren Luftangriffe fiel eine Bombe vor das Haus von Frau Ebert, die von KZ-Häftlingen weg geräumt wurde.

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Team: Emil Molt Schule 12. Klasse
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Kinderlandverschickung (Dorit Ebert)

Frau Ebert kam durch eine freiwillige Kinderlandverschickung 1942 nach Thüringen, später musste sie nach Ostpreußen. Die lange Trennung von ihren Eltern fiel ihr schwer.

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Team: Emil Molt Schule 12. Klasse
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Organisation von Kinderlandverschickungen (Dorit Ebert)

Frau Ebert berichtet, wie Kinderlandverschickungen organisiert wurden.

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Team: Emil Molt Schule 12. Klasse
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Angst um Familie bei den Bombenangriffen (Dorit Ebert)

In den letzten beiden Kriegsjahren nahmen die Bombenangriffe auf Berlin zu. Dabei wuchs auch die Angst um die eigene Familie. Viele verließen nur noch dann das Haus, wenn es notwendig war.

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Team: Emil Molt Schule 12. Klasse
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Militärsender (Dorit Ebert)

Um die genaue Stellung der Flieger zu hören, um rechtzeitig in den Keller bzw. Bunkr gehen zu können, hörte die Familie den Militärsender ab. Sie hatten hierfür noch eine nötige Karte an der Wand um die Stellung der Flieger genauer feststellen zu können.

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Team: Emil Molt Schule 12. Klasse
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Englischer Sender (Dorit Ebert)

Viele hörten den englischen Sender BBC, besonders während des 2 Weltkrieges. Ob die Eltern von Frau Ebert ihn hörten, hat sie nicht erfahren.

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Team: Emil Molt Schule 12. Klasse
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Kindersoldat im Volkssturm (Hans Müncheberg)

Im Herbst 1944 wurden alle Männer im Alter von 16 bis 60 Jahren zum Einsatz im Volkssturm verpflichtet. Jungen von 14 bis 16 Jahren durften sich mit Zustimmung ihrer Eltern freiwilig melden. So traten auch er und seine Klassenkameraden in den Volkssturm ein. Kein Erziehungsberechtigter hatte Einspruch erhoben. In den letzten Kriegswochen mußte er den Tod einiger seiner Freunde miterleben.

3:25 Min | Clip direkt anhören | Download MP3 - 3 MB | 03.12.2006 | Hits: 883
Team: Katharina J., Fréféric W., Elizabth F., Carlos E, Irma P.
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Der Feind hat ein Gesicht (Hans Müncheberg)

In den letzten Tagen des Krieges wird er beim Häuserkampf in Berlin-Charlottenburg versprengt, versucht zu seinen Kameraden zurückzufinden, trifft aber an einer Häuserecke auf einen jungen sowjetischen Soldaten. Aus dem beiderseitigen Erschrecken entsteht eine wortlose Verabredung: keiner hebt die Waffe, beide machen einen Schritt zurück. Man hat sich in die Augen gesehen, hat sich verstanden und läßt sich leben.

1:39 Min | Clip direkt anhören | Download MP3 - 2 MB | 18.12.2006 | Hits: 768
Team: Elizabeth F., Irma P., Carlos E., Katharina J. Frederic W.
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Swingjugend in der Marine (Manfred Omankowsky)

Durch Zufall hörte Herr Omankowsky Leute bei der Marine über Swingjugend sprechen. Er schloss sich der Gruppe an, er übersetzte englischsprachige Texte frei ins deutsche.

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Team: Nicolai, Fiona, Cyrill, Loritta, Lisette, Lillith : http://www.dahlem-waldorf.net
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Luftangriffe auf Berlin (Heinz Cornelius)

Heinz Cornelius erleutert das Vorgehen der Alliierten bei den Luftangriffen und beschreibt das Verhalten der Menschen in seinem Bezirk.

4:06 Min | Clip direkt anhören | Download MP3 - 1 MB | 22.11.2006 | Hits: 807
Team: Jin-A Shim, Marleen Deschner, Norma Kemper, Janina Stadler
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BBC Sender (Werner Eckert)

Der BBC, überall verschrien als „der Feindsender“, war der Rundfunk, der die wirklichen Nachrichten brachte. Nichts vertuscht, wie beim Volksempfänger, kamen diese Nachrichten aus Großbritanien und sie waren wahrheitsgetreu. Den Feindsender zu hören war ein schweres Verbrechen.

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In der Wehrmacht (Fritz Schmid)

Im Winter 1942 verhilft Fritz Schmid zwei Wachposten aus seiner Kompanie zur Roten Armee überzulaufen.

2:06 Min | Clip direkt anhören | Download MP3 - 2 MB | 31.10.2006 | Hits: 803
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Grimme online Award 2008

Grimme Online Award 2008

1. Platz
Dieter Baacke Preis 2007

1. Platz Dieter Baacke Preis 2007

Vorbildliches Projekt 07

Vorbildliches Projekt 2007

Projekt des
Monats Dezember 2007

Projekt des Monats Dezember 2007

Erinnerungen im Radio

27.11.2008 09:00

Zeitzeugengeschichte.de wird im Feature der Sendung "Mehrspur" des SWR 2, neben anderen Interviews rund um das Thema Erinnerungen und Zeitzeugenschaft vorgestellt und es wurden Inteerviewausschnitte von ...  zum Artikel Externer Link

 

Erzähl mir was von früher! Webportal publiziert Alltagsgeschichte Betroffener

04.10.2008 15:00

Erzählte Erinnerungen aus dem Alltag des Dritten Reichs dokumentiert und konserviert das Webportal zeitzeugengeschichte.de. Jugendliche greifen zu Kamera und Tonband und interviewen Zeitzeugen. Das ...  zum Artikel Externer Link

 

Radiobeitrag auf Kulturradio

08.09.2008 09:00

Am 3. September lief auf Kulturradio des RBB (Rundfunk Berlin Berliner Brandenburg) ein Radiobeitrag von Julia Camerer über das Webportal.  zum Artikel Externer Link

 



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